Farm Mapping hilft Landwirten, eine klare digitale Übersicht über ihre Flächen zu erstellen. Es zeigt Feldgrenzen, Anbauzonen, Gebäude, Zäune, Wasserleitungen und mehr – alles an einem zentralen Ort.
Sie können eintragen, was wo gepflanzt wurde, erledigte Arbeiten verfolgen und zukünftige Einsätze mit höherer Genauigkeit planen. So bleiben Sie organisiert, vermeiden Fehler und nutzen jeden Hektar effektiver.

Arten von Farm Mapping‑Technologien

Verschiedene Betriebe benötigen unterschiedliche Werkzeuge – und die richtige Mapping‑Technologie hängt von Ihren Zielen, Ihrem Budget und der Betriebsgröße ab. Auch Kulturart, Genauigkeitsanforderungen und Ihr digitaler Reifegrad spielen bei der Wahl der besten Lösung eine große Rolle.

  • Farm Mapping‑SoftwareApps und Programme helfen Landwirten, digitale Feldkarten zu erstellen, Grenzen abzustecken und Anbauzonen zu markieren. Sie können Feldarbeiten wie Säen, Spritzen oder Düngen verfolgen und für jedes Feld die Vorgeschichte einsehen. Eine GPS‑Lenkanwendung wie FieldBee erleichtert die Routenplanung, das Management der Einsätze und das zentrale Speichern aller Präzisionslandwirtschaftsdaten.

  • Landwirtschaftliche DrohnenDrohnen mit hochauflösenden Kameras und Sensoren erfassen Echtzeit‑Bilder Ihrer Felder. Sie helfen, Pflanzenstress, Schädlingsbefall oder Krankheiten frühzeitig zu erkennen. Durch schnelle Überflüge großer Flächen liefern sie detailreiche Karten für bessere Pflanzenpflege und fundierte Entscheidungen.

  • SatellitenbilderSatelliten scannen Felder regelmäßig im sichtbaren und infraroten Bereich. Sie eignen sich hervorragend zur Überwachung der Pflanzenentwicklung, Erkennung trockener oder gestresster Zonen und Beobachtung saisonaler Veränderungen. Eine kosteneffiziente Methode, um große Anbauflächen über längere Zeit im Blick zu behalten.

  • Bodenroboter (Feldplattformen)Mobile Einheiten, die autonom über das Feld fahren und mit Sensoren Pflanzenwachstum, Biomasse, Bodenfeuchte und Pflanzenzustand messen. Roboter arbeiten zuverlässig auch unter schwierigen Bedingungen und erzeugen präzise 3D‑Karten für optimierte Planung und Zonierung.

  • WetterstationenVor Ort installierte Stationen messen Temperatur, Niederschlag, Wind und Sonneneinstrahlung. Diese Daten unterstützen die Anpassung von Bewässerung, Spritzung und Düngung an die mikroklimatischen Bedingungen jeder Feldzone.

  • FeuchtesensorenIm Boden verschiedener Feldzonen vergraben, senden diese Sensoren Echtzeit‑Updates zur Bodenfeuchte. So können Landwirte Wasser nur dort und dann ausbringen, wenn es wirklich nötig ist – Überbewässerung wird vermieden.

  • BodenüberwachungssystemeWerkzeuge zur Analyse chemischer und physikalischer Bodeneigenschaften wie pH‑Wert, Nährstoffgehalt und organische Substanz. Landwirte nutzen die Daten, um Felder in Zonen aufzuteilen und Saatgut, Wasser oder Dünger präziser auszubringen.

  • ErtragserfassungssystemeAn Mähdreschern montiert messen diese Systeme Feuchte und Ertrag während der Ernte. Sie zeigen, welche Felderteile die besten Ergebnisse erzielen, und helfen, Anbaumaßnahmen für die nächste Saison zu optimieren.

Welche landwirtschaftlichen Tätigkeiten lassen sich auf Karten darstellen?

Die Dokumentation von Feldarbeiten auf digitalen Karten verschafft Landwirten einen umfassenden Überblick über alle Vorgänge im Betrieb. Sie hilft, Daten zu organisieren, Planungen zu verbessern und bessere Entscheidungen zu treffen, was zu höheren Erträgen und weniger Verschwendung führt. Wichtige Tätigkeiten sind:

  • SäenProtokollieren Sie das Saatdatum, die Sorte und die Saatmenge. So lassen sich Einfluss von Termin und Dichte auf den Ertrag analysieren und Fruchtfolgen besser planen.

  • DüngungErfassen Sie, wo und in welcher Menge mineralischer oder organischer Dünger ausgebracht wurde. Das verbessert die Nährstoffgenauigkeit, unterstützt variable Ausbringraten und senkt Umweltbelastungen.

  • BodenbearbeitungDokumentieren Sie Art und Tiefe der Bodenbearbeitung wie Pflügen oder Grubbern. So lässt sich der Einfluss auf Bodenstruktur, Feuchtigkeit und Pflanzenentwicklung bewerten.

  • BewässerungVisualisieren Sie Zonen, Häufigkeit und Volumen des Wassereinsatzes. Das sorgt für eine optimale Wasserbewirtschaftung und hilft, den Bedarf jeder Feldzone zu decken.

  • PflanzenschutzbehandlungenKartieren Sie den Einsatz von Herbiziden, Insektiziden oder Fungiziden. Das unterstützt richtige Dosierung, Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und Erfolgskontrolle der Maßnahmen.

  • ErnteVerfolgen Sie Erntewege, Termine sowie Ertrags‑ und Feuchtedaten. Diese Informationen bilden die Grundlage für Ertragskarten und Nachsaison‑Analysen.

  • Mechanische UnkrautbekämpfungProtokollieren Sie, wo und wann mechanisch Unkraut entfernt wurde. Das hilft, künftige Einsätze zu planen und den Chemieeinsatz zu reduzieren.

Dank der digitalen Dokumentation aller Arbeiten in einer einzigen Plattform erhalten Landwirte volle Transparenz, können Verluste minimieren und ihre Prozesse Saison für Saison optimieren.